Geschichte

Das Württemberger Haus liegt in herrlicher Lage im runden Kessel des Obermedriol, unterhalb eines kleinen Sees.
Es ist umrahmt von Gipfeln wie der Schieferspitze (2735 m), dem Medriolkopf (2664 m) und der
Gebäudspitze (2703 m). Das Württemberger Haus ist eine einfache Berghütte für Bergsteiger und Wanderer,
die beispielsweise den lohnenden, aber nicht ganz einfachen Augsburger Höhenweg gehen.
Die Talorte sind Zams im Inntal, Madau und Gramais im Lechtal.
Von allen Talorten aus ist das Württemberger Haus nur durch mehrstündige Aufstiege zu erreichen.
Deshalb war die Hütte nie in der Gefahr, ein Berggasthof oder gar ein Alpenhotel mit aufwändiger Infrastruktur zu
werden. Die Verantwortlichen der DAV Sektion Stuttgart waren immer bemüht, das Württemberger Haus zu einem
zeitgemäßen Unterkunftshaus für Bergsteiger und Wanderer in behutsamer aber effizienter Modernisierung
weiterzuentwickeln, ohne dabei den Charakter einer einfachen Hütte aufs Spiel zu setzen. Auch künftig soll das
Haus eine Hütte sein, von deren Atmosphäre sich die Besucher inspirieren lassen, wo zwischenmenschliche
Beziehungen gepflegt werden, Gespräche gedeihen, wo Träume und gute Erinnerungen erwachen wie ihr
Hüttenwart Odo König trefflich formulierte.